ÿþ<html> <head> <title>Deutscher Esperanto-Bund - Leitbild</title> </head> <body bgcolor="#FFFFEE"> <!-- Beginn des Kopfteiles --> <table width="100%" bgcolor="#E1FFCC" border="0"> <tr> <td width="2%"></td> <td nowrap> <h1><font color="#000000" size="5">Deutscher Esperanto-Bund e.V. - Leitbild</font> <br><font color="#006600" size="4">Germana Esperanto-Asocio r.a.- gvidprincipoj</font></h1> </td> <td width="2%"></td> <!-- Esperanto-Ei --> <td width="40%" valign="right" valign="top"> <img src="../bilder/esperanto/eo-eiRF.gif" width="160" height="90" nosave> </td> <!-- Ende Esperanto-Ei --> <!-- Verweis auf Esperanto-Seite --> <td width="2%"></td> <td nowrap> <a href="gvidprincipo.html"> <img src="../bilder/flaggen/esperant.gif" width="48" height="48" alt="Diese Seite auf Esperanto" nosave> </a> <br> <a href="gvidprincipo.html"><font size="1">versio en <br>Esperanto</font></a> </td> <!-- Ende des Verweises --> </tr> </table> <hr> <!-- Ende des Kopfteils --> <!-- Pfadangabe --> <table width="100%"> <tr> <td> Herkunftspfad: <a href="../index.html">Esperanto in Deutschland</a> >> <a href="index.html">Deutscher Esperanto-Bund</a> >> Leitbild </td> <td align="right" nowrap> <font size="1"><i>Korrekturhinweise f&uuml;r diese Seite bitte an: </i> Rudolf.Fischer bei Esperanto.de</font> </td> </tr> </table> <hr> <h2>Leitbild</h2><p>Die deutsche Esperanto-Bewegung blickt auf eine &uuml;ber 100-j&auml;hrige Tradition zur&uuml;ck. Sie ist Teil einer weltweiten Kulturgemeinschaft, die die internationale Kultursprache Esperanto als ein Mittel zur V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt nutzt, pflegt und weiterentwickelt. Grundlage ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine humanistische innere Idee.</p><p>Dies alles wird getragen von ehrenamtlich t&auml;tigen Mitgliedern, die oft einen ansehnlichen Teil ihrer Freizeit in den Dienst dieser guten Sache stellen und sich &uuml;ber r&auml;umliche Grenzen hinweg f&uuml;r die gemeinsamen Zielen einsetzen Diese Ziele k&ouml;nnen wir nur gemeinsam, nicht jeder f&uuml;r sich erreichen. </p> <p> Das Leitbild soll deshalb das Selbstverst&auml;ndnis, die Ziele und Aufgaben des Deutschen Esperanto-Bundes e.V. neu bestimmen und ebenso lebensnahe wie verbindende Orientierungshilfen in einer sich rasch wandelnden Gesellschaft geben. Die Bundesversammlung des Deutschen Esperanto-Bundes e.V. hat nach ausf&uuml;hrlicher Diskussion auf allen Ebenen der deutschen Esperanto-Bewegung auf dem 73. Deutschen Esperanto-Kongress zu Pfingsten 1994 in Kiel das folgende Leitbild beschlossen.<br> <hr><h2>I. Zusammenfassung</h2><h3>Wir machen V&ouml;lkerverst&auml;ndigung</h3><p>Der Deutsche Esperanto-Bund ist ein unabh&auml;ngiger und aktiver Teil der inzwischen weltweiten Esperanto-Kulturgemeinschaft, die seit mehr als 100 Jahren als internationale B&uuml;rgerinitiative ihre gesamte Arbeit der Verst&auml;ndigung unter den V&ouml;lkern und der Erhaltung der kulturellen Vielfalt widmet.</p><p>Der Deutsche Esperanto-Bund erbringt einen eigenst&auml;ndigen und qualifizierten Beitrag f&uuml;r eine gerechte und demokratische L&ouml;sung internationaler Sprachenfragen und zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt. Hierzu f&ouml;rdert er die internationale Kultursprache Esperanto und erleichtert die internationale Verst&auml;ndigung durch die St&auml;rkung der geistigen Bereitschaft zur Verst&auml;ndigung und der Verst&auml;ndigungsf&auml;higkeit.</p><p>Der Deutsche Esperanto-Bund versteht seine Arbeit zugleich als Angebot, in der Freizeit einer sinnvollen und ideell bereichernden T&auml;tigkeit nachzugehen und Esperanto auch f&uuml;r die fachliche Kommunikation &uuml;ber Grenzen hinweg zu nutzen.</p><p>Der Deutsche Esperanto-Bund will mit seiner gesamten T&auml;tigkeit zur Bildung und Entwicklung eines Bewusstseins weltweiter Verst&auml;ndigung, Verantwortung und Verbundenheit beitragen und l&auml;sst sich dabei von der W&uuml;rde des Menschen, auch des Andersdenkenden, leiten.</p><p>Der Deutsche Esperanto-Bund greift in seiner praktischen Arbeit die neuen Chancen auf, die sich aus der Abschw&auml;chung des Ost-West-Konfliktes und aus dem europ&auml;ischen Einigungsprozess ergeben. Die Lage im Herzen Europas als Angrenzer der jungen Demokratien in Mittel- und Osteuropa verpflichtet uns, die friedliche Einigung in ganz Europa zu f&ouml;rdern.</p><p>Schon heute gibt es tausend gute Gr&uuml;nde, Esperanto zu lernen, allen voran das konkurrenzlose Angebot, in einigen Dutzend L&auml;ndern ohne gro&szlig;en Aufwand Ansprechpartner aus allen Lebensbereichen zu finden, mit denen man sich fl&uuml;ssig unterhalten kann. So betrachtet ist Esperanto keine Utopie von morgen, sondern Realit&auml;t von heute.</p><h2>II. Unsere Vision f&uuml;r die Zukunft</h2><p>Wir w&uuml;nschen uns eine friedliche Welt, in der Ungerechtigkeiten so weit abgebaut sind, dass Konflikte nicht mehr gewaltsam gel&ouml;st werden, und die Menschen vor Verbrechen jeder Art bewahrt bleiben.</p><p>Wir w&uuml;nschen uns eine gerechte und demokratische Welt, die die Menschenrechte achtet, und in der Bildung, freie Pers&ouml;nlichkeitsentfaltung, Mitwirkung in der Gesellschaft sowie internationale Verst&auml;ndigung allen Menschen zug&auml;nglich sind.</p><p>Wir w&uuml;nschen uns eine lebensfrohe Welt, in der es Freude macht, zu leben. Eine Welt, in der das Reisen ein prickelnder Genuss voller Entdeckungen ist, weil sie so vielf&auml;ltig wie die Sch&ouml;pfung ist. Eine Welt voll unterschiedlicher Rassen, Religionen, V&ouml;lker, Kulturen und Sprachen, Ideen, Werte und Lebensformen. Eine Welt mit Menschen, die sich aufgeschlossen begegnen und auch auf begrenztem Raum miteinander auskommen.</p><p>Wir w&uuml;nschen uns eine menschliche Welt, in der die Menschen Halt finden weil sie eine soziale und kulturelle Heimat haben, sei es die urspr&uuml;ngliche oder eine gefundene. Eine Welt mit Menschen, die in selbstbewusster Gelassenheit mit oder neben anderen leben k&ouml;nnen, weil sie gelernt haben, das Anderssein als anregende Bereicherung zu sch&auml;tzen, ohne auf die eigenen Werte, Traditionen und Gewohnheiten zu verzichten. Eine Welt mit gro&szlig;z&uuml;gigen Menschen, die es ertragen, wenn die andern einmal nicht so wollen, wie sie selbst - denn Toleranz beginnt da, wo es weh tut.</p><p>Wir w&uuml;nschen uns eine verst&auml;ndige Welt, in der die Menschen &uuml;ber alle rassischen, kulturellen, sozialen und sprachlichen Unterschiede hinweg miteinander reden k&ouml;nnen und wollen:<ul><li>die heimische Mundart in der engeren Umgebung,</li><br><li>die Muttersprache mit Gleichsprachigen,</li><br><li>mit Anderssprachigen deren Sprache oder die eigene Muttersprache oder eine gemeinsame neutrale Sprache f&uuml;r solche Begegnungen.</li></ul><p>Eine verst&auml;ndige Welt, die eine gemeinsame neutrale Sprache sch&auml;tzt, weil sie sich des symbolischen Wertes bewusst ist, wenn jemand durch die Wahl einer neutralen Sprache schon einen, den ersten, Schritt auf die anderen zugeht und damit ausdr&uuml;ckt: "Ich bin bereit, Euch entgegenzukommen, und beginne mit dem Angebot, dass wir uns in einer Sprache verst&auml;ndigen, die uns gemeinsam geh&ouml;rt."<br> Eine verst&auml;ndige Welt, in der die Menschen nach Abbau von &Auml;ngsten und Vorurteilen gerne miteinander reden und sich auch verst&auml;ndigen wollen.</p><p>Wir w&uuml;nschen uns eine solidarische Welt, in der sich die Menschen dank der Erhaltung ihrer kulturellen Eigenheiten &uuml;ber alle kulturellen Unterschiede hinweg mit den anderen verbunden f&uuml;hlen, die in der einen Welt f&uuml;r alle hier, woanders oder nach uns leben.</p><p>Wir w&uuml;nschen uns eine lebenswerte Welt, in der die Menschen sich ihrer Verantwortung f&uuml;r die Umwelt bewusst sind und zu ihrer Erhaltung beitragen. Eine gesunde Umwelt ist die Voraussetzung jeden menschlichen Handelns. </p><h2>III. Ziele</h2><h3>1. Unser Anliegen: Wir wollen den Menschen n&uuml;tzen </h3><p>Als B&uuml;rgerinitiative leisten wir unseren Beitrag zur L&ouml;sung gesellschaftlicher Probleme auf den Gebieten der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und der Kultur sowie in Wissenschaft und Forschung: <br> Wir treten f&uuml;r eine Entwicklung ein, bei der aus unserer Vision eine reale Utopie und dann Schritt f&uuml;r Schritt eine aus heutiger Sicht utopische Realit&auml;t wird. Unseren Auftrag sehen wir in einem zielstrebigen Beitrag f&uuml;r eine gerechte und demokratische L&ouml;sung internationaler Sprachenfragen und f&uuml;r die Erhaltung der sprachlich-kulturellen Vielfalt in Europa und der Welt.</p><h3>2. Sinnstiftende und dienende Ziele </h3> <p>Langfristig verfolgen wir zwei sinnstiftende Ziele, die die Grundlage f&uuml;r unsere Existenz und praktische Arbeit bilden:<ul><li>Die F&ouml;rderung der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung mittels Esperanto und seiner Idee und </li><li>die Erhaltung der kulturellen Vielfalt.</li></ul><p>Daneben haben wir uns das Ziel gesetzt, Wissenschaft und Forschung zu f&ouml;rdern, insbesondere die Esperantologie und die Interlinguistik, soweit dies der internationalen Verst&auml;ndigung oder der kulturellen Vielfalt dient.<br> Um die aus unseren Zielen abzuleitenden Aufgaben langfristig erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir eine Organisation mit dem dienenden Ziel unterhalten, rechtzeitig und in ausreichender Menge und Qualit&auml;t die erforderlichen personellen, s&auml;chlichen und finanziellen Mittel zur Verf&uuml;gung zu stellen.</p><p>Mit der Unterscheidung von sinnstiftenden und dienenden Zielen wollen wir uns st&auml;ndig bewusst machen, dass wir unsere gesamte T&auml;tigkeit an ihrem Ergebnis f&uuml;r die sinnstiftenden Ziele messen. Die Verbreitung der Internationalen Sprache Esperanto ist kein Selbstzweck, sondern nur soweit und solange sinnvoll, wie damit der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und der kulturellen Vielfalt gedient werden kann.</p><h3>3. Unsere Aufgabe als deutsche Esperanto-Kulturgemeinschaft </h3><p>Die staatliche Einheit hat erm&ouml;glicht, die Spaltung der deutschen Esperanto-Bewegung durch eine freiwillige und gleichberechtigte Vereinigung auf den Tag genau 85 Jahre nach Gr&uuml;ndung des Deutschen Esperanto-Bundes am 19. Mai 1991 zu &uuml;berwinden.</p><p>Jetzt werden die sich erg&auml;nzenden Potentiale beider Partner verst&auml;rkt f&uuml;r die V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und die kulturelle Vielfalt fruchtbar gemacht. Wir greifen die neuen Chancen aus der Abschw&auml;chung des Ost-West-Konfliktes sowie der &Ouml;ffnung und Einigung in Europa auf. Dabei sind wir uns unserer besonderen Aufgabe als deutscher Teil der weltweiten Esperanto-Kulturgemeinschaft bewusst: Die Lage im Herzen Europas als Angrenzer der jungen Demokratien in Mittel- und Osteuropa verpflichtet uns, die friedliche Einigung in ganz Europa zu f&ouml;rdern.</p> <h2>IV. Die Idee hinter der Idee</h2><p>Das Ziel ist die Verst&auml;ndigung, die Sprache ein Mittel. <br>Das Aktionsfeld ist die internationale Verst&auml;ndigung, doch die Idee ist universell: Verst&auml;ndigungsbereitschaft, Toleranz und R&uuml;cksicht auf die Belange anderer.</p><h4>Es gibt viele Gr&uuml;nde, andere nicht zu m&ouml;gen. </h4><p>So sch&ouml;n es ist, miteinander reden zu k&ouml;nnen, dies alleine reicht nicht. <br>Eine gemeinsame Sprache schafft nicht die Probleme aus der Welt: unterschiedliche Interessen, Konkurrenzkampf um Rohstoffe und M&auml;rkte, gewachsene und gesch&uuml;rte Abneigung, Angst vor dem Fremden, religi&ouml;se und ideologische Grundanschauungen, ohnm&auml;chtige Wut &uuml;ber Unrecht und ungleiche Chancen - es gibt viele Gr&uuml;nde, die anderen nicht zu m&ouml;gen. <br>Das gilt auch f&uuml;r Gesellschaften und Staaten: "Erbfeind", "gelbe Gefahr", "Untermensch", "der h&auml;ssliche Deutsche", "das Reich des B&ouml;sen", "Klassenfeind" und wie die W&ouml;rter alle hei&szlig;en, mit denen Hass gesch&uuml;rt und die Bereitschaft zur gewaltsamen Auseinandersetzung gef&ouml;rdert werden soll.</p><h4>Auf den Willen kommt es an. </h4><p>Deshalb sagen wir: Nicht die Sprache ist das Ziel, sondern die &Auml;nderung der geistigen Haltung. <br>Der Wille zum friedlichen Miteinander, die Bereitschaft zum Pr&uuml;fen des anderen Standpunktes, die Bereitschaft nachzugeben und auf die Belange der anderen R&uuml;cksicht zu nehmen, der Wille und die Kraft zum Aufeinander-Zugehen sind wichtiger als das reine Sich-Verst&auml;ndigen-K&ouml;nnen: Auf den Willen kommt es an. <br>Die aufkl&auml;rerischen und humanistischen Gedanken der Toleranz und der Gleichberechtigung - das sind die ebenso gro&szlig;en wie aktuellen Leitideen, in denen Esperanto seine geistigen Wurzeln hat.</p><h4>Einen Schritt aufeinander zugehen </h4><p>Toleranz und Verst&auml;ndigungsbereitschaft bedeuten in ihrer Auspr&auml;gung bei der internationalen Verst&auml;ndigung: <br>Durch &Uuml;bergang von unserer Muttersprache auf eine neutrale Sprache gehen wir bereits einen Schritt auf die anderen zu und signalisieren, dass wir bereit sind, uns auf gleichberechtigter Ebene auseinanderzusetzen. Gleichberechtigt, denn R&uuml;cksicht hei&szlig;t nicht Selbstaufgabe, und so erwarten wir den gleichen Schritt von der anderen Seite.</p><h2>V. Aktionsfeld V&ouml;lkerverst&auml;ndigung</h2> <p>Zur F&ouml;rderung der internationalen Verst&auml;ndigung haben wir uns hohe Ziele gesetzt: <ul><li><b>Zur St&auml;rkung des Sich-Verst&auml;ndigen-Wollens wollen wir f&ouml;rdern:</b></li><ul><li>das Verst&auml;ndnis f&uuml;r das Anderssein</li><li>die Achtung vor dem Eigenwert der "anderen"</li><li>die Toleranz gegen&uuml;ber Andersdenkenden und Andershandelnden</li><li>die Bereitschaft zur friedlichen Konfliktl&ouml;sung</li><li>ein Gef&uuml;hl internationaler Verbundenheit und Solidarit&auml;t.</li></ul><li><b>Zur St&auml;rkung des Sich-Verst&auml;ndigen-K&ouml;nnens wollen wir f&ouml;rdern:</b></li> <ul><li>den Abbau von &Auml;ngsten und Vorurteilen vor "Fremden"</li><li>den Abbau sonstiger Konfliktursachen</li><li>das gedeihen gerechter Verh&auml;ltnisse</li><li>die vielf&auml;ltigen Verst&auml;ndigungsm&ouml;glichkeiten und dabei das Erlernen von Esperanto und anderen Sprachen</li><li>die friedlichen Einigungsbestrebungen in Europa und der Welt, soweit sie danach streben, die kulturelle Vielfalt zu beg&uuml;nstigen (F&ouml;deralismusprinzip) und Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse m&ouml;glichst nah am B&uuml;rger b&uuml;ndeln (Subsidiarit&auml;tsprinzip)</li><li>Instrumente zur friedlichen Konfliktregelung</li><li>Organisationen mit zumindest teilweise gleichen Werten.</ul></ul> <h4>Keine Verst&auml;ndigung ohne kulturelle Vielfalt </h4><p>Mit der Gesamtheit unserer T&auml;tigkeit wollen wir zur Bildung und Entwicklung eines Bewusstseins weltweiter Verst&auml;ndigung, Verantwortung und Verbundenheit beitragen.</p><p>Hierzu z&auml;hlt auch die Erhaltung der kulturellen Vielfalt, denn sie ist Voraussetzung f&uuml;r Verst&auml;ndigungsbereitschaft, Toleranz und Solidarit&auml;t: Verst&auml;ndigung unter Menschen und V&ouml;lkern kann nur gedeihen, wenn die Menschen sich ihrer eigenen Identit&auml;t und damit auch einer erlebten eigenen Kultur sicher sind. </p><p>So betrachtet ist kulturelle Vielfalt eine Voraussetzung f&uuml;r Frieden und Verst&auml;ndigung in der Welt und darum seit jeher ein sinnstiftendes Ziel f&uuml;r unsere Arbeit.</p> <h2>VI. Aktionsfeld sprachlich-kulturelle Vielfalt</h2> <p>Wir bekennen uns zur kulturellen und sprachlichen Vielfalt und wollen zu ihrer Erhaltung, Pflege und weiteren Entwicklung beitragen. <ul><li>Wir wollen kultureller, insbesondere sprachlicher Vorherrschaft entgegenwirken. Denn wir meinen, dass jede Sprachengruppe ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe an der weltweiten V&ouml;lkerverst&auml;ndigung hat und niemand aufgrund seiner Muttersprache benachteiligt werden darf.</li> <ul><li>Wir wollen die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber Gefahren f&uuml;r die kulturelle Vielfalt informieren, sensibilisieren und f&uuml;r Schutz- und F&ouml;rderma&szlig;nahmen gewinnen.</li><li>Wir wollen Faktoren abbauen, die kultureller Vorherrschaft Vorschub leisten. Dazu wollen wir Modelle f&ouml;rdern, die bei einer Gesamtabw&auml;gung ihrer Vor- und Nachteile den jetzigen &uuml;berlegen sind. Hierzu z&auml;hlt nach unserer Auffassung die Internationale Sprache Esperanto. Deshalb setzen wir uns auch f&uuml;r das Erlernen und die Verbreitung von Esperanto ein.</li><li>Wir bef&uuml;rworten das Erlernen von m&ouml;glichst mehreren Fremdsprachen.</li></ul> <li>Wir wollen die kulturvermittelnde Funktion des Esperanto st&auml;rken.</li> <ul><li>Wir wollen einen Tourismus f&ouml;rdern, der die Menschen und ihre Kulturen einander n&auml;hderbringt.</li><li>Wir wollen die Kultursch&auml;tze kleiner oder gef&auml;hrdeter Kulturen unter anderem durch &Uuml;bersetzungen in Esperanto bekannt machen..</li><li>Wir wollen Kultursch&auml;tzen aus aller Welt n&auml;herkommen.</li><li>Wir wollen die deutsche Kultur im Ausland bekannt machen, so wie es uns gelungen ist, 1951 mehr als zweitausend Esperanto-Sprecher aus vielen L&auml;ndern zum 36. Esperanto-Weltkongress nach M&uuml;nchen zu holen - 1951, als die Wunden des von deutschem Boden ausgegangenen Zweiten Weltkrieges noch frisch waren.</li></ul> <li>Wir wollen f&uuml;r die Rechte kultureller Minderheiten auf Schutz, Pflege und F&ouml;rderung ihrer Kultur eintreten.</li> <ul><li>Wir wollen f&ouml;derale Strukturen und Str&ouml;mungen unterst&uuml;tzen, die einen Ausweg zwischen Zentralismus und Separatismus erm&ouml;glichen.</li><li>Wir wollen, dass Aufgaben und Entscheidungen m&ouml;glichst nah an den B&uuml;rgern angesiedelt werden.</li></ul> <li>Wir wollen die eigenst&auml;ndige internationale Esperanto-Kultur pflegen und Esperanto st&auml;ndig weiterentwickeln.</li> <ul><li>Wir wollen die Beherrschung des Esperanto f&ouml;rdern und seine Lebendigkeit und Einheit bewahren.</li><li>Wir wollen das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Idee, Geschichte und Entwicklung der Esperanto-Bewegung und Esperantokultur f&ouml;rdern.</li><li>Wir wollen die eigenst&auml;ndige internationale Esperanto-Kultur leben.</ul> </ul> <h2>VII. Esperanto - eine Realit&auml;t von heute</h2> <h3>1. Unsere T&auml;tigkeitsfelder und Leistungen</h3> <p>In der Praxis haben wir bereits weitgehend erreicht, was unsere Satzung als st&auml;ndiges Arbeitsprogramm vorgibt:</p><ul><li>den Gedanken- und Kulturaustausch mit Anderssprachigen f&ouml;rdern,</li><li>internationale Begegnungen, Kongresse, darunter in der Regel j&auml;hrlich einen Deutschen Esperanto-Kongress, und Seminare veranstalten,</li><li>in Organisationen, deren Ziele unseren entsprechen, mitarbeiten</li><li>nachhaltig &uuml;ber Esperanto informieren</li><li>den Esperanto-Unterricht in jeder Weise f&ouml;rdern</li><li>die Anwendung des Esperanto auf m&ouml;glichst vielen Gebieten anstreben</li><li>die Esperanto-Literatur pflegen</li><li>mindestens eine Bundeszeitschrift herausgeben</li><li>f&uuml;r wissenschaftliche und kulturelle Zwecke ein Deutsches Esperanto-Institut mit einer Deutschen Esperanto-Bibliothek unterhalten</li><li>wissenschaftliche Forschungen zu internationalen Sprachenfragen und zu Esperantologie und Interlinguistik f&ouml;rdern.</li></ul><p>Unser komplettes Leistungs- und Serviceangebot haben wir in einem stets aktuellen Katalog zusammengestellt.</p> <h4>Das Deutsche Esperanto-Institut </h4> <p>Das Deutsche Esperanto-Institut wird in Absprache mit dem Bundesvorstand eigenst&auml;ndig gef&uuml;hrt. Es hat folgende Hauptaufgaben:</p><ul><li>Pflege der Sprache (Unterricht, Pr&uuml;fungen, terminologische Arbeit)</li><li>Pflege der Esperanto-Kultur, insbesondere der Esperanto-Literatur</li><li>Aus-, Fort- und Weiterbildung</li><li>Pflege der Wissenschaft und Forschung</li><li>Analysen und Entwicklung von Strategien</li><li>fachliche Repr&auml;sentation nach au&szlig;en. </li></ul> <h3>2. Freude am Sprachenlernen </h3><p>Esperanto ist trotz seiner umfassenden Ausdrucksf&auml;higkeit so leicht, dass rasche Lernfortschritte erreicht werden k&ouml;nnen. Zugleich weckt die Besch&auml;ftigung mit Esperanto die Freude am Sprachenlernen und vertieft das Verst&auml;ndnis f&uuml;r andere Sprachen, die deshalb schneller als ohne Esperanto gelernt werden k&ouml;nnen.</p><p>Diese sprachlichen Vorz&uuml;ge des Esperanto beruhen nach den &uuml;bereinstimmenden Erkenntnissen s&auml;mtlicher Untersuchungen zu diesem Thema auf</p><ul><li>seiner klaren und einpr&auml;gsamen Struktur</li><li>seiner &Uuml;bereinstimmung zwischen Schrift und Aussprache</li><li>seiner logischen und weitgehend ausnahmefreien Grammatik</li><li>seinem Wortschatz mit jahrhundertealten Wortwurzeln, die uns zum Teil schon bekannt sind</li><li>seinem einzigartigen Wortbildungssystem mit Vor- und Nachsilben, die in einem "intellektuellen Baukasten" spielerisch und systematisch den Anfangswortschatz erweitern und auch bei geringem Lernaufwand weltweite Verst&auml;ndlichkeit garantieren.</li></ul> <p>Darum macht es einfach Spa&szlig;, sich mit Esperanto zu besch&auml;ftigen, mit seinen W&ouml;rtern zu spielen und sich daran zu freuen, dass Esperanto schon bald erm&ouml;glicht, sich mit Leuten aus aller Welt zu unterhalten und sich auf die Inhalte des Gespr&auml;ches zu konzentrieren. Und das Sch&ouml;nste: So leicht Esperanto auch ist - man lernt nie aus. Daf&uuml;r sorgen die zahlreichen Dichter und Schriftsteller, die den Wortschatz parallel zur technisch-wirtschaftlichen Erweiterung um W&ouml;rter aus Poesie und Prosa bereichern.</p><h3>3. Der ganz pers&ouml;nliche Nutzen: Lebensfreude "grenzenlos" </h3><p>Wir verstehen unsere T&auml;tigkeit zugleich als Angebot, in der Freizeit einer sinnvollen und ideell bereichernden T&auml;tigkeit nachzugehen und Esperanto auch f&uuml;r die fachliche Kommunikation &uuml;ber Grenzen hinweg zu nutzen. Gibt es etwas Spannenderes und Aufregenderes, als Gespr&auml;che mit Leuten aus mehreren L&auml;ndern zu f&uuml;hren uns sich auch mal die K&ouml;pfe hei&szlig; zu diskutieren - frei und ohne sprachliche Barrieren? Grenzenlos Lebensfreude und Anregungen zur Selbstverwirklichung zu finden, ist mit Esperanto kein Problem.</p><h3>4. Tausend gute Gr&uuml;nde </h3><p>Es gibt tausend gute Gr&uuml;nde, sich mit Esperanto zu besch&auml;ftigen: Neben ideellen, sprachlichen und pers&ouml;nlichen Motiven gibt es auch ganz handfestpragmatische Gr&uuml;nde, Esperanto zu nutzen:<ul><li>f&uuml;r Reisen, wie sie nicht zu buchen sind, wo die pers&ouml;nlichen Kontakte mit Esperantosprechern in vielfacher Hinsicht n&uuml;tzlich sein k&ouml;nnen, zum Beispiel beim</li> <ul><li>Kennenlernen von Land und Leuten,</li><li>Schnuppern der Alltagskultur und Besuch einer Privatwohnung</li><li>Erleben einer pers&ouml;nlichen Stadtf&uuml;hrung mit den Augen eines Einheimischen,</li><li>Erledigen von Beh&ouml;rdeng&auml;ngen, Arztbesuchen usw. mit einer sprachkundigen Begleitung,</li><li>Besuchen mehrerer L&auml;nder mittels der gleichen Br&uuml;ckensprache Esperanto in verschiedenen Kulturkreisen;</li></ul> <li>f&uuml;r den Empfang von Besuchern, mit denen man sich schon durch eine gemeinsame neutrale Sprache verbunden f&uuml;hlt;</li><li>f&uuml;r die spannende Suche nach Neuigkeiten aus aller Welt in den zahlreichen Esperanto-Radiosendungen;</li><li>f&uuml;r das Erlebnis der Bekanntschaft mit fremden und weniger bekannten Kulturen, sei es auf einem der vielen Esperanto-Treffen oder beim Schm&ouml;kern exotischer Literatur im heimischen Lesesessel;</li><li>f&uuml;r die Bereicherung des eigenen Hobbies oder eines gesellschaftlichen Engagements durch eine internationale Dimension;</li><li>f&uuml;r fachliche Kontakte mit Kollegen aus fernen L&auml;ndern;</li><li>in Unternehmen mit internationalen Gesch&auml;ftsbeziehungen, insbesondere multinationale Unternehmen, in denen Esperanto f&uuml;r die betriebsinterne Kommunikation und die in solchen Firmen besonders sensible Unternehmenskultur gute und effiziente Dienste leisten kann;</li></ul> <h3>5. Worauf wir stolz sind.</h3> <p>Wir sind stolz auf unsere Ideale und das, was die Esperanto-Bewegung bisher erreicht hat. Wir sind stolz auf das, was wir uns vorgenommen haben.<br>Der Geist und die St&auml;rken, die unsere Mitglieder und Aktiven bisher ausgezeichnet haben, sollen auch in Zukunft erhalten und weiterentwickelt werden:</p> <ul><li>Respekt vor den Menschenrechten, Freiheit, Toleranz und Solidarit&auml;t sind unsere Leitwerte. Unsere Lieder verherrlichen nicht nationalistische Gedanken, sondern rufen auf zu Eintracht und Frieden in der Welt. Esperanto wird nicht mit Gewalt oder massiver F&ouml;rderung auf der Grundlage hoher Wirtschaftsmacht verbreitet, sondern w&auml;chst auf der langsam reifenden Einsicht.</li><li>Die Esperanto-Bewegung mit dem Esperanto-Weltbund (UEA) an der Spitze war die erste nichtstaatliche Organisation mit individuellen Mitgliedern in der ganzen Welt, die sich untereinander gleichberechtigt und freundschaftlich in voller Pluralit&auml;t der Religionen, Rassen und Weltanschauungen der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und der kulturellen Vielfalt widmen. Gleichberechtigt hei&szlig;t f&uuml;r uns auch demokratisch, denn Esperanto ist im Vergleich zu anderen Kultursprachden so leicht, dass es jeder lernen kann.</li><li>Wir haben ein taugliches Konzept f&uuml;r eine weltweite Verst&auml;ndigung auf gleichberechtigter Ebene und entwickeln den Nutzen dieses Konzeptes in t&auml;glicher Anwendung st&auml;ndig weiter.</li><li>Wir haben Babel &uuml;berwunden. Bei uns in der Esperanto-Kulturgemeinschaft ist alles international und grenz&uuml;berschreitend ausgerichtet - welche Interessen auch immer mittels unserer gemeinsamen Sprache Esperanto pflegen: Freundschaft &uuml;ber Grenzen ist unser Trumpf. Wo andere sprachlos werden, geht es bei uns erst richtig los: Wenn Leute aus mehreren L&auml;ndern gleichzeitig an einem Tisch sitzen und der Ungar, die Finnin, der Japaner und die Brasilianerin miteinander reden.</li><li>In der geschichtlich kurzen Zeit von 100 Jahren haben wir einer genial konzipierten, einzigartigen Plansprache Leben eingehaucht, die ihre Anwender nicht nur &uuml;ber gemeinsame Werte und Ideale geistig verbindet, sondern ihnen auch pers&ouml;nlich n&uuml;tzliche Dienste leistet. Unter rund 4.000 lebendigen Sprachen der Welt liegt Esperanto bei den 100 meistverbreiteten - ohne jedoch heute oder in der Zukunft auch nur eine Sprache zu verdr&auml;ngen.</li><li>Esperanto ist die Internationale Sprache, es hat sich gegen&uuml;ber mehr als 900 bekannten Versuchen, eine Sprache zu planen, durchgesetzt. Esperanto genie&szlig;t heute eine Alleinstellung unter den Plansprachen. Keine andere Plansprache ist in der ganzen Welt, in allen Kontinenten, verbreitet, keine andere hat eine lebendige und unaufh&ouml;rlich wachsende Kultur. Wenn ernsthaft von Plansprachen die Rede ist, denkt man an Esperanto. Esperanto ist zum gefl&uuml;gelten Wort geworden.</li><li>Wir arbeiten mit anderen zusammen, die wir dazu beitragen wollen, die Welt humaner zu gestalten. In Sachen V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, Toleranz und Engagement f&uuml;r Frieden sind wir "Profis", wenn es darum geht, Menschen verschiedener Muttersprachen einander nahezubringen. Hitler, Stalin und andere Diktatoren wussten, warum sie Esperanto verboten und die Esperanto-Sprecher verfolgten. Kaum eine andere Sprache wurde je so bagatellisiert, missachtet und unterdr&uuml;ckt wie Esperanto - und doch: sie lebt!</li><li>Die Besch&auml;ftigung mit Esperanto, seiner Kultur und die offene Begegnung mit Menschen aus anderen L&auml;ndern f&ouml;rdert weltweite Solidarit&auml;t. Aus dieser gemeinschaftsbezogenen T&auml;tigkeit sch&ouml;pfen wir zugleich Lebensfreude und Impulse f&uuml;r unsere pers&ouml;nliche Entwicklung.</li><li>Wir sind stolz auf das Engagement, das unsere Mitglieder und Aktiven mit gro&szlig;er Loyalit&auml;t f&uuml;r eine gute Sache aufbringen.</li><li>Wir setzen uns als Realisten f&uuml;r Ideenein, die noch nicht &uuml;berall selbstverst&auml;ndlich sind, und freuen uns, dass immer mehr Menschen mit uns gehen.</li></ul> <h2>VIII. Grunds&auml;tze f&uuml;r die Umsetzung unserer Ziele</h2> <h3>1. Leitwerte</h3> <p><b>Selbstlosigkeit und Gemeinn&uuml;tzigkeit</b></p><p>Der D.E.B. ist selbstlos t&auml;tig und verfolgt ausschlie&szlig;lich und unmittelbar gemeinn&uuml;tzige Zwecke der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, der Kulturpflege und der F&ouml;rderung der Wissenschaft und Forschung. Das Anstreben wirtschaftlicher, parteipolitischer, religi&ouml;ser und weltanschaulicher Ziele ist ausgeschlossen.</p><p><b>Orientiert an den Bed&uuml;rfnissen der Gesellschaft</b></p><p>Wir orientieren uns an den ideellen und materiellen Bed&uuml;rfnissen der Menschen in einer sich rasch wandelnden Gesellschaft, und wir stellen den konkreten Nutzen f&uuml;r unsere "Kunden" in den Mittelpunkt unserer &Uuml;berlegungen.</p><p><b>Dem Gemeinwohl verpflichtet</b></p><p>Als B&uuml;rgerinitiative mit dem Ziel eines n&uuml;tzlichen Beitrages f&uuml;r das Gemeinwohl werden wir uns korrekt verhalten, die Gesetze achten und nicht im Einsatz f&uuml;r ein gemeinn&uuml;tziges Ziel andere Belange der Gesellschaft vernachl&auml;ssigen. Deshalb werde wir zum Beispiel unsere Auslandskontakte nicht in Widerspruch zu den Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen geraten lassen und darum versuchen wir auch, unsere Ziele umweltvertr&auml;glich umzusetzen.</p><p><b>Toleranz und wertorientierte Neutralit&auml;t</b></p><p>Auf dem Fundament der Menschenrechte und Grundfreiheiten &uuml;bern wir parteipolitische Neutralit&auml;t sowie religi&ouml;se und weltanschauliche Toleranz. In unseren Au&szlig;enbeziehungen lehnen wir uns an kein Konzept und keine Ideologie an sondern gehen unabh&auml;ngig und eigenst&auml;ndig unseren Weg.</p><p><b>Neutral, aber nicht unpolitisch</b></p><p>Da, wo wir in unserem Kernbereich betroffen sind, ergreifen wir auch durch plitische T&auml;tigkeit Partei f&uuml;r unsere Werte und treten aktiv uns selbstbewusst f&uuml;r unsere Ziele ein.</p><p><b>Weltoffenheit und Aufgeschlossenheit</b></p><p>Inspiriert von unseren gemeinsamen Idealen und ausgestattet mit einer gemeinsamen Sprache f&uuml;r den internationalen Gedankenaustausch sind wir nach innen und au&szlig;en aufgeschlossen und weltoffen.</p><p><b>Auch f&uuml;r uns beginnt Toleranz da, wo es wehtut</b></p><p>Wir sind stolz auf unsere Ideale und auf das, was wir machen, doch wir haben es nicht n&ouml;tig, anderen unsere Ideen aufzudr&auml;ngen. Wir wollen es auch nicht, weil es widerspr&uuml;chlich w&auml;re, intolerant f&uuml;r Ideen zu werben, die vom Gedanken der Toleranz beseelt sind. Die Grenzen der Toleranz sind f&uuml;r uns jedoch erreicht, wenn wesentliche Werte wie Freiheit, Menschenrechte gef&auml;hrdet sind und wenn Rassismus und Ausl&auml;nderfeindlichkeit um sich greifen.</p><p><b>Pluralit&auml;t und Toleranz auch nach innen</b></p><p>Wir bekennen uns auch innerhalb der Esperanto-Bewegung zu einer individuellen Vielfalt der Religionen, Weltanschauungen, Lebensformen und &Uuml;berzeugungen. Diese Pluralit&auml;t w&auml;chst auf dem Boden der Neutralit&auml;t und ist die Quelle f&uuml;r die faszinierende Vielfalt der bei uns vertretenen Interessen.</p><h2>2. Methodik</h2><p><b>Idealistisch und professionell</b></p><p>Wir haben Ideale und treten f&uuml;r ihre Verwirklichung ein. Von Idealisten unterscheidet uns das Bewusstsein f&uuml;r professionelles Arbeiten und der Sinn f&uuml;r das Machbare. Deshalb setzen wir unsere Mittel wirtschaftlich und sparsam ein und suchen uns bei Bedarf die besten verf&uuml;gbaren Fachleute. Professionelles Arbeiten hei&szlig;t f&uuml;r uns aber vor allem, dass wir unsere T&auml;tigkeit an den Bed&uuml;rfnissen der f&uuml;r unserer Ideen aufgeschlossenen Menschen ausrichten.</p><p><b>Primat des Handelns</b></p><p>Wir zeigen bei unseren Projekten einen gesunden Unternehmungsgeist und riskieren auch schon einmal, dass etwas schiefgeht. Doch wir kennen auch unsere Grenzen und wissen, was wir leisten k&ouml;nnen und welche Aufgaben wir besser anderen &uuml;berlassen. </p><p>Bei allem Streben, die Dinge richtig zu tun, wissen wir auch, dass es mehr darauf ankommt, die richtigen Dinge zu tun. Darum behalten wir stets den Blick f&uuml;r das Wesentliche und pr&uuml;fen vor dem Abenteuer einer neuen Idee, welche Erfolgsaussicht wir haben und ob Aufwand und Ertrag stimmen.</p><p><b>Esperanto und unsere Muttersprache</b></p><p>Mitunter sprechen wir untereinander Esperanto, obwohl alle Deutsch reden. Zum Beispiel zum &Uuml;ben. Doch es ist f&uuml;r uns ein selbstverst&auml;ndliches Gebot der H&ouml;flichkeit, Esperanto zu gebrauchen, wenn wir mit Freunden aus dem Ausland reden oder sie sich zu uns gesellen.</p><h3>3. Internes Zusammenwirken </h3><p><b>Ma&szlig;stab f&uuml;r unsere Glaubw&uuml;rdigkeit</b></p><p>Toleranz zeigt sich auch in der Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, wie wir uns ohne falsche Harmoniezw&auml;nge offen, aber respektvoll, und nachdr&uuml;cklich, aber kompromissbereit &uuml;ber die richtigen L&ouml;sungen auseinandersetzen. Der Stil und die Kultur unseres Umganges miteinander bilden f&uuml;r Au&szlig;enstehende einen Ma&szlig;stab f&uuml;r unsere Glaubw&uuml;rdigkeit.</p><p><b>Verwirklichung der Demokratie und Gleichberechtigung</b></p><p>Die Idee des Esperanto ist eng mit dem Gedanken der Demokratie verbunden. Dies zeigt sich in der Absage an elit&auml;re L&ouml;sungen unter dem Leitgedanken der relativ leichten Erlernbarkeit der Sprache, damit sie wirklich "jeder lernen kann". Demokratie und Gleichberechtigung sind aber auch notwendige Ordnungsprinzipien in einer origin&auml;r internationalen, freien und pluralistischen Bewegung. Demokratie und Gleichberechtigung sind ferner die Grundlage f&uuml;r die Teilhabe aller an den Entscheidungen unserer Bewegung. Deshalb wirken wir auch auf eine st&auml;rkere Beteiligung von Frauen in unseren F&uuml;hrungsfunktionen hin.</p><p><b>Grunds&auml;tze f&uuml;r die F&uuml;hrung und Zusammenarbeit</b></p><p>Ohne F&uuml;hrung geht es nicht. Wenn wir unsere Ziele ernsthaft voranbringen wollen, dann brauchen wir eine kompetente F&uuml;hrung, die getragen wird von Leistung, Glaubw&uuml;rdigkeit und Vertrauen. Wir brauchen aber auch die Bereitschaft unserer Aktiven, das F&uuml;hrungsangebot anzunehmen und die eigenen Projekte fr&uuml;hzeitig mit anderen abzustimmen, um Fehler und unn&uuml;tze Doppelarbeit zu vermeiden.<br>Die F&uuml;hrungsaufgabe nimmt der Bundesvorstand wahr. Er wird vom Verbandsrat beraten und folgt den Richtlinien der Bundesversammlung.<br>Einm&uuml;tigkeit in den Zielen und Vielfalt der Ideen lassen sich im Rahmen unseres Leitbildes so miteinander verbinden, dass aus unkoordiniertem Nebeneinander ein freies und selbstbewusstes Miteinander wird.</p><p><b>Selbstbestimmung und Eigenverantwortung</b></p><p>Wir sind stolz darauf, dass die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung unserer Aktiven seit langem die wichtigsten Orientierungspunkte f&uuml;r die Organisation unserer Aktivit&auml;ten sind. Das Arbeitsleben entdeckt diese Werte erst allm&auml;hlich als Quelle f&uuml;r Selbstverwirklichung und Arbeitsfreude.</p><p><b>Unsere Aktiven sollen von ihrer T&auml;tigkeit etwas haben</b></p><p>Engagement und Einfluss gew&auml;hren bei uns keine Privilegien, sondern werden als besondere Verantwortung empfunden. Aber wir achten darauf, dass unsere Aktiven aus ihrer T&auml;tigkeit auch etwas f&uuml;r sich mitnehmen: Das Gef&uuml;hlt, etwas Sinnvolles zu bewirken, sich selbst zu verwirklichen bei frei gew&auml;hlten Aufgaben mit viel Entscheidungsspielraum, neue Erfahrungen und Kenntnisse zu gewinnen sowie seine F&auml;higkeiten und die eigene Pers&ouml;nlichkeit weiterzuentwickeln.</p><p>Dazu geben wir allen Aktiven die Chance, viel Eigenverantwortung zu &uuml;bernehmen, von Zeit zu Zeit wieder etwas anderes zu machen und selbst zu entscheiden, womit die gemeinsamen Ziele am besten vorangebracht werden k&ouml;nnen.</p><p><b>Aufgaben f&uuml;r Menschen statt Menschen f&uuml;r Aufgaben</b></p><p>Weil wir mit unseren Grunds&auml;tzen Ernst machen, suchen wir auch nicht Menschen f&uuml;r bestimmte Aufgaben, sondern Aufgaben f&uuml;r Menschen, die ihren Interessen, Neigungen und F&auml;higkeiten am besten entsprechen. In einer so vielf&auml;ltigen Bewegung findet jeder der eine sinnvolle Aufgabe &uuml;bernehmen will, auch seinen Platz. Und wir lassen jeden unserer Aktiven jederzeit gehen - denn werben kann nur, wer auch loslassen kann</p> <p><b>Ma&szlig; und Ziel</b></p><p>Vorstand, Aktive und Mitglieder beachten bei ihrer Zusammenarbeit jeweils die Interessen und die M&ouml;glichkeiten der anderen. Zu unserer F&uuml;hrungsethik geh&ouml;rt deshalb, dass der Vorstand das Interesse der Aktiven f&ouml;rdert, sich selbst&auml;ndig und eigenverantwortlich zu engagieren, w&auml;hrend die Mitglieder bei ihren Anspr&uuml;chen an die Aktiven Ma&szlig; und Ziel dessen wahren, was in einer ehrenamtlich strukturierten Gemeinschaft zumutbar ist.</p><h3>4. Zusammenarbeit mit Mitgliedsvereinigungen</h3><p>In vertrauensvoller Absprache unterst&uuml;tzen sich die Mitgliedsvereinigungen und der Deutsche Esperanto-Bund bei der Verfolgung der gemeinsamen Ziele.</p><p>Leitgedanke einer sinnvollen Arbeitsteilung ist die Erw&auml;gung, einerseits Kenntnisse und F&auml;higkeiten mit dem Ziel hoher Wirtschaftlichkeit und Qualit&auml;t zu b&uuml;ndeln, Doppelarbeit und Koordinationsschw&auml;chen zu vermeiden und andererseits so viel regionale und &ouml;rtliche Eigenheiten als m&ouml;glich zu ber&uuml;cksichtigen. Der F&ouml;deralismusgedanke wird im Deutschen Esperanto-Bund auch dadurch verwirklicht, dass einzelne Mitgliedsvereinigungen zentrale Aufgaben mit bundesweiter oder landesweiter Funktion &uuml;bernehmen. F&uuml;r die notwendige Koordination setzt der deutsche Esperanto-Bund vor allem auf die &Uuml;berzeugungskraft des Argumentes und auf den Kl&auml;rungs- und Abstimmungsprozess im Verbandsrat sowie in fachlich orientierten Arbeitsgruppen.</p><p><b>Fachlicher Nutzen f&uuml;r au&szlig;erfachliche Zwecke</b></p><p>Aus unserer Sicht haben Fachvereinigungen auch die Aufgabe, ihre besondere Fachkompetenz in den Dienst der allgemeinen Esperanto-Bewegung zu stellen. Mit Blick auf den wirtschaftlichen und sparsamen Einsatz unserer Kr&auml;fte empfehlen wir, die fachlichen Ziele auf den modellhaften Nachweis der grunds&auml;tzlichen Machbarkeit und auf konkreten Nutzen mit Mut zur L&uuml;cke zu konzentrieren.</p><h3>5. Au&szlig;enbeziehungen</h3><p><b>Faire Partner in den Au&szlig;enbeziehungen</b></p><p>Wir wollen uns gegen&uuml;ber unseren inl&auml;ndischen und ausl&auml;ndischen Partnern stets fair und verl&auml;sslich verhalten. Bei fachlich, politisch, religi&ouml;s oder weltanschaulich gebundenen Partnern ist die Zusammenarbeit begrenzt auf die &Uuml;bereinstimmung ihrer jeweiligen Ziele mit den unsrigen.</p><p><b>Unser Erfolg liegt im Erfolg unserer Partner</b></p><p>Die besonders fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stadt Aalen bei der Pflege der Deutschen Esperanto-Bibliothek best&auml;tigt immer wieder, dass unser Erfolg im Erfolg unserer Partner liegt. Und umgekehrt. Deshalb soll unseren Partnern aus der Zusammenarbeit ebensoviel Nutzen wie uns erwachsen. </p><h2>IX. Einladung zum Meinungsstreit</h2><p>Wir bauen auf die langsam reifende Einsicht bei den Verantwortlichen in der Gesellschaft, dass es eine Sprachenfrage gibt, deren Brisanz nicht zuletzt durch die &Ouml;ffnung Europas best&auml;ndig w&auml;chst. Wir laden alle interessierten Kreise, Vordenker und Verantwortliche in Politik und Regierung sowie in den Interessenverb&auml;nden der Wirtschaft, zu einem Meinungsstreit ein: die folgenden Thesen zur EU-Sprachenfrage These f&uuml;r These auf ihre Richtigkeit zu untersuchen und unvoreingenommen in ihre Erw&auml;gungen einzubeziehen. Anschlie&szlig;end wird sich die Frage nach Schlussfolgerungen stellen. Hier stehen wir jederzeit als kompetente und unabh&auml;ngige Berater zur Verf&uuml;gung.</p><blockquote> <h3>Thesen zur EU-Sprachenfrage</h3> <ol><li>Es gibt eine Sprachenfrage in der EU. Auf Dauer ist das jetzige System von elf Amtssprachen in der EU nicht aufrechtzuerhalten; es wird deshalb auch derzeit nicht konsequent verwirklicht, wie symbolhaft der Europa-Pass zeigt.</li><li>Die Kenntnis mehrerer Fremdsprachen ist w&uuml;nschenswert. Die meisten Menschen lernen h&ouml;chstens drei Fremdsprachen.</li><li>Bei ihrer Auswahl der zu lernenden Sprachen bevorzugen die meisten Menschen die am meisten verbreiteten Sprachen, zumal das Angebot in den Schulen die Auswahl z.B. in den Pflichtsprachen beschr&auml;nkt.</li><li>Elitesprachigkeit (im Sinne einer Beschr&auml;nkung auf einige, aber nicht alle derzeitigen Amtssprachen) als L&ouml;sung der Sprachenfrage in der EU lie&szlig;e die seltener angebotenen oder weniger verbreiteten Sprachen ins Hintertreffen geraten.</li><li>Jeder Mitgliedsstaat der EU hat ein legitimes kulturelles und wirtschaftliches Interesse am Gebrauch der eigenen Sprache im In- und Ausland, das mit den gleich gerichteten Interessen der anderen konkurriert.</li><li>Elitesprachigkeit (im Sinne einer Beschr&auml;nkung auf einige, aber nicht alle derzeitigen Amtssprachen) widerspr&auml;che dem Grundsatz der Gleichberechtigung und den Interessen der Mitgliedsstaaten, deren Sprache nicht zu den meistverbreiteten z&auml;hlt.</li><li>Eine Mehrheitsentscheidung der Sprachenfrage zugunsten einer Elitesprachigkeit w&auml;re als Eingriff in das Recht auf sprachliche Gleichberechtigung nur gerechtfertigt, wenn es keine Alternative gibt.</li><li>Eine bisher zuwenig beachtete L&ouml;sung der EU-Sprachenfrage k&ouml;nnte in der Einigung auf eine neutrale Br&uuml;ckensprache f&uuml;r den internationalen Verkehr liegen: Unter voller Gleichberechtigung ginge jeder ein wenig auf den anderen zu und k&ouml;nnte seine Muttersprache vor einer Dominanz der anderen Sprachen sch&uuml;tzen.</li><li>Die Rolle der Br&uuml;ckensprache k&ouml;nnte die in &uuml;ber 100-j&auml;hriger Praxis als au&szlig;erordentlich ausdrucksstark und gerade f&uuml;r Europ&auml;er relativ leicht erlernbare bew&auml;hrte Plansprache Esperanto &uuml;bernehmen.</li><li>Damit k&ouml;nnte auch in sprachlicher Hinsicht ein wichtiger Beitrag zur Einigung Europas auf der Basis von Gleichberechtigung und Schutz von Sprache und Identit&auml;t von Minderheiten geleistet werden.</li></ol> <p>Beschlossen durch die Bundesversammlung auf dem 73. Deutschen Esperanto-Kongress zu Pfingsten 1995 im Rahmen des Europ&auml;ischen Esperanto-Kongresses in Paris</p> <hr></blockquote> <h2>X. Zwischen Tradition und Innovation</h2> <p><b>Von der B&uuml;rgerinitiative zur weltweiten Kulturgemeinschaft</b></p><p>In den ersten 100 Jahren seiner Entwicklung wurde der Plansprache Esperanto durch literarisches und anderes kulturelles Schaffen, durch unz&auml;hlige Kongresse und einzelne Begegnungen Leben eingehaucht. In den ersten 100 Jahren hat Esperanto andere Plansprachenprojekte &uuml;berrundet und hat heute gemessen an seiner weltweiten Verbreitung, seiner Lebendigkeit und seinem praktischen Nutzen die alleinige Spitzenstellung unter Plansprachen. In diesen 100 Jahren ist Esperanto so stark geworden, dass es heute von keinem Diktator mehr unterdr&uuml;ckt wird. In den ersten 100 Jahren seiner Entwicklung hat Esperanto bewiesen, dass es geeignet ist, einen Beitrag zur L&ouml;sung der Sprachenfrage zu leisten.</p><p><b>Quo vadis?</b></p><p>Wie die weitere Entwicklung der internationalen Kommunikation in Bezug auf die technische und politische Entwicklung aussehen wird, ist heute nicht abzusehen. Vielleicht behelfen wir uns bald mit tragbaren &Uuml;bersetzungscomputern, vielleicht benutzt die Gesellschaft zwei oder drei Verkehrssprachen, vielleicht ergeben sich ganz andere L&ouml;sungen.<br>Doch in jedem Fall bleibt uns die Gewissheit, dass wir f&uuml;r eine gute und &uuml;berzeugende Sache eintreten und pers&ouml;nlich eine Menge davon haben.<br>Mehr noch: Aus erster Hand wissen wir um die faszinierende Entwicklung einer Plansprache zur lebendigen Kultursprache und k&ouml;nnen stolz darauf sein, an der Pflege einer st&auml;ndig wachsenden internationalen Kultur teilzuhaben und Teil einer weltweiten Kulturgemeinschaft von Menschen zu sein, die sich durch eine gemeinsame Sprache und die humanistischen Ideale der Toleranz, des Willens zum Frieden und eine ausgepr&auml;gte Solidarit&auml;t verbunden f&uuml;hlen - &uuml;ber religi&ouml;se, rassische, politische, wirtschaftliche und kulturelle Schranken hinweg. </p><p>Nat&uuml;rlich ist es w&uuml;nschenswert, Esperanto zur ersten internationalen Verkehrssprache zu erkl&auml;ren und es dann in den Schulen als erste, nicht einzige, Fremdsprache zu unterrichten. Jedoch kann dies in der derzeitigen Situation nicht das n&auml;chste Ziel unserer B&uuml;rgerinitiative sein. Denn das gesellschaftliche Problem wird erst allm&auml;hlich in seiner wachsenden Brisanz erkannt.</p> <p>Erst nach einer entsprechenden Sensibilisierung der Gesellschaft und ihrer Verantwortlichen k&ouml;nnen wir mit der erforderlichen Unterst&uuml;tzung rechnen. Bis dahin entwickeln wir den Nutzen des Esperanto und unserer internationale Kulturgemeinschaft st&auml;ndig weiter und warten, bis die Stunde der Entscheidung schl&auml;gt. Die Zeit arbeitet f&uuml;r uns. <p> <hr> <table> <tr> <td valign="bottom" width="100%" nowrap> <a href="impressum.html">Impressum</a> </td> <td align="right" nowrap> 2007-02-04 </td> </tr> </table> </body> </html>